UHRENWISSEN · LEXIKON
Die Anatomie einer Uhr
Von außen nach innen: die wichtigsten Bauteile einer Armbanduhr und ihre Aufgaben.
Außen
- Gehäuse
- Die Hülle der Uhr. Sie schützt das Werk vor Stößen, Staub und Wasser.
- Lünette
- Der Ring um das Glas. Sie kann fest oder drehbar sein, etwa bei Taucheruhren zum Messen von Zeitspannen.
- Glas
- Schützt Zifferblatt und Zeiger – aus Acryl-, Mineral- oder Saphirglas.
- Zifferblatt
- Das „Gesicht“ der Uhr mit Skala, Logo und gegebenenfalls Hilfszifferblättern.
- Indizes
- Die Stundenmarkierungen – als Striche, Punkte oder Ziffern, oft mit Leuchtmasse.
- Zeiger
- Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sowie Zeiger für Zusatzfunktionen.
- Krone
- Der Knopf an der Gehäuseseite zum Aufziehen und Einstellen. Verschraubte Kronen erhöhen die Dichtigkeit.
- Drücker
- Zusätzliche Knöpfe, etwa zum Starten und Stoppen eines Chronographen.
- Gehäuseboden
- Die Rückseite – verschlossen oder mit Glas, das den Blick auf das Werk freigibt.
- Bandanstöße
- Die „Hörner“ am Gehäuse, an denen das Armband befestigt wird.
- Armband und Schließe
- Dornschließe bei Lederbändern, Faltschließe bei vielen Metallarmbändern.
Innen: das mechanische Werk
- Zugfeder
- Die Energiequelle einer mechanischen Uhr, aufgerollt im Federhaus.
- Räderwerk
- Zahnräder, die die Energie zu den Zeigern übertragen.
- Hemmung
- Ankerrad und Anker geben das Räderwerk in gleichmäßigen Schritten frei – das Ticken.
- Unruh
- Das schwingende Herz der Uhr; zusammen mit der Spirale bestimmt sie den Takt.
- Rotor
- Bei Automatikuhren das Schwunggewicht, das die Zugfeder durch Bewegung spannt.
- Lagersteine
- Synthetische Rubine, die die Reibung an den Lagerstellen verringern.
Tiefer eintauchen: Wie funktioniert eine mechanische Uhr?
