Wie funktioniert eine Solaruhr?

Eine Solaruhr ist im Kern eine Quarzuhr – mit einem entscheidenden Unterschied: Sie gewinnt ihre Energie aus Licht und speichert sie in einem wiederaufladbaren Energiespeicher. Ein regelmäßiger Batteriewechsel entfällt.

Die Solarzelle unter dem Zifferblatt

Unter einem lichtdurchlässigen Zifferblatt liegt eine flache Solarzelle. Sie wandelt Tageslicht und auch Kunstlicht in elektrischen Strom um. Das Zifferblatt ist so gestaltet, dass genug Licht durchdringt, ohne dass man die Zelle sieht.

Der Energiespeicher

Der Strom lädt einen Akkumulator bzw. Kondensator. Voll geladen läuft eine Solaruhr je nach Modell oft mehrere Monate ohne Licht weiter. Viele Modelle verfügen über eine Energiesparfunktion und warnen, wenn die Ladung niedrig ist – etwa durch einen springenden Sekundenzeiger.

Die Zeitmessung

Die eigentliche Zeitmessung übernimmt ein Quarzwerk. Die Genauigkeit entspricht daher der einer Quarzuhr.

Tipps für den Alltag

  • Tragen Sie die Uhr möglichst nicht dauerhaft unter einem langen Ärmel.
  • Legen Sie sie gelegentlich ans Tageslicht, zum Beispiel auf die Fensterbank – aber nicht in pralle Sonne hinter Glas, wo es sehr heiß werden kann.
  • Der Energiespeicher altert langsam und kann nach vielen Jahren einen Tausch benötigen.

Für wen eignet sich eine Solaruhr?

Für alle, die eine präzise, pflegeleichte Alltagsuhr suchen und auf den Batteriewechsel verzichten möchten. Einen Vergleich aller Werkarten finden Sie auf unserer Seite Uhrenwerke verstehen.


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